Pokémon-Karten tauschen: Tauschrechner mit Marktpreisen

Du willst Pokémon-Karten tauschen und sichergehen, dass der Deal fair ist? Leg die Karten, die du abgibst, auf die eine Seite und die Karten, die du bekommst, auf die andere. Der Tauschrechner addiert beide Stapel mit aktuellen TCGplayer-Marktpreisen und zeigt sofort, wer mehr bekommt. Zur Auswahl stehen 18.662 Karten mit aktuellem Preis, und die Suche versteht auch deutsche Namen wie Glurak (Charizard). Kostenlos und ohne Anmeldung.

Gut zu wissen: Die Beträge sind US-Marktpreise in US-Dollar für englische Drucke. Zur Einordnung: 10 US-Dollar sind etwa ≈ 8,92 €. In Deutschland einigen sich Tauschpartner meist auf den Cardmarket-Preis-Trend in Euro. Für deutsche Karten schaust du dort nach und filterst die Angebote nach Sprache, japanische Karten haben auf Cardmarket eigene Produktseiten.

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Die Preise sind US-Marktpreise von TCGplayer in USD. Beträge in Landeswährung sind Näherungswerte, umgerechnet zum Referenzkurs der Europäischen Zentralbank vom 9. Oktober 2026.

Du tauschst direkt vor Ort, im Laden oder auf einer Börse?

Scann beide Stapel mit der Ripdex-App. Der Batch-Scan rechnet jede Seite in Sekunden zusammen, du musst am Tauschtisch nichts eintippen. Die App ist kostenlos, ohne Scan-Limit und ohne Konto.

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Welcher Preis gilt beim Tauschen: Cardmarket oder TCGplayer?

Legt vor dem Tausch fest, welche Preisquelle zählt, und nehmt sie für beide Seiten. Für englische Karten ist der TCGplayer-Marktpreis in diesem Rechner ein schneller, neutraler Richtwert. Mit Sammlern aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz ist Cardmarket oft der Maßstab, weil dort die europäischen Preise in Euro stehen.

  • Preis-Trend statt „ab“-Preis: Der „ab“-Preis auf Cardmarket ist nur das günstigste Angebot, oft in schlechterem Zustand oder einer anderen Sprache. Preis-Trend und die Durchschnittspreise über 7 und 30 Tage sagen mehr darüber, was eine Karte gerade wirklich bringt.
  • Keine Quellen mischen: Deine Karten nach TCGplayer und die des anderen nach Cardmarket zu bewerten, verzerrt das Ergebnis. US- und Europapreise laufen nicht immer gleich, weil Angebot, Versandkosten und Steuern verschieden sind.
  • Auf den Trend achten: Steigt oder fällt eine Karte gerade stark, schau dir zuerst den 90-Tage-Verlauf auf der Kartenseite an (die Kartenseiten sind auf Englisch) oder die Preistrends. Nimmst du eine Karte direkt nach einem Preissprung an, rechnest du mit ihrem Spitzenpreis.

So tauschst du Pokémon-Karten fair

Fair ist ein Tausch, wenn beide Stapel mit derselben Preisquelle ungefähr gleich viel wert sind und Zustand, Sprache und Echtheit stimmen. Die Summe aus dem Rechner ist dein Ausgangspunkt. Geh danach diese Punkte durch, bevor ihr einschlagt.

  1. Zustand. Kratzer, weiße Kanten oder ein Knick drücken den Wert unter den Marktpreis. Cardmarket kennt sieben Stufen (Mint, Near Mint, Excellent, Good, Light Played, Played, Poor), die US-Skala nur fünf. Was in den USA als Lightly Played durchgeht, ist auf Cardmarket eher Excellent, nicht Light Played. Im Zweifel hilft unser Zustands-Guide.
  2. Sprache und Edition. Der Rechner rechnet mit englischen Drucken. Deutsche und englische Karten erzielen laut PokeZentrum meist ähnliche Preise, im Einzelfall liegen sie aber auseinander. Tauscht ihr deutsch gegen englisch, prüft deshalb beide Karten auf Cardmarket mit dem Sprachfilter. Bei alten Karten zählt außerdem, ob eine 1. Edition mit dem Stempel „Edition 1“ dabei ist.
  3. Echtheit. In günstigen Konvoluten, etwa auf Kleinanzeigen, tauchen immer wieder Fälschungen auf. Schau dir die Karte in echt an, bevor du etwas hergibst, und lies nach, wie du Fake-Karten erkennst.
  4. Gegradete Karten. Eine PSA 10 oder ein anderer Slab hat einen eigenen Preis, den der Rechner nicht zeigt. Vereinbart ihn getrennt, zum Beispiel anhand verkaufter Artikel auf eBay.
  5. Tausch im Laden. Ein Kartenladen muss eingetauschte Karten wieder verkaufen und bietet deshalb meist weniger als den Marktwert. Ein Ankauf-Shop nennt zum Beispiel 70 bis 85 % des aktuellen Cardmarket-Preises. Frag, ob du als Guthaben mehr bekommst als in bar, und vergleich das Angebot mit der Summe aus dem Rechner.

Wo kann man Pokémon-Karten tauschen?

Am einfachsten tauschst du dort, wo du die Karten vorher in der Hand halten kannst: im Kartenladen, auf Sammler- und Tauschbörsen oder bei Liga- und Turnierabenden. Online findest du Tauschpartner in Discord-Servern und Facebook-Gruppen, musst dann aber per Post tauschen.

  • Vor Ort: Du siehst den Zustand selbst, kannst beide Stapel mit der App scannen und tauschst sofort. Das ist der sicherste Weg.
  • Per Post: Klärt vorher, wer zuerst verschickt, und verschickt beide mit Sendungsverfolgung. Fotografier die Karten und das Päckchen vor dem Versand und tausch lieber mit jemandem, der Referenzen aus der Community hat.
  • Tauschen oder verkaufen? Willst du eine Karte eigentlich zu Geld machen, lohnt sich ein Blick auf unseren Ratgeber Karten verkaufen, der die Wege in Deutschland vergleicht.

Häufige Fragen zum Tauschen von Pokémon-Karten

Wie tauscht man Pokémon-Karten fair?

Fair ist ein Tausch, wenn beide Stapel ungefähr gleich viel wert sind, gemessen mit derselben Preisquelle. Leg die Karten beider Seiten in den Tauschrechner und schau dir die Differenz an. Prüf danach Zustand, Sprache und Echtheit, denn davon hängt ab, ob der Marktpreis für genau diese Karte gilt. Eine kleine Differenz ist in Ordnung, vor allem wenn du eine Karte unbedingt haben willst.

Welcher Preis gilt beim Tauschen: Cardmarket oder TCGplayer?

Das legt ihr vorher fest, und zwar für beide Seiten gleich. Dieser Rechner arbeitet mit TCGplayer-Marktpreisen in US-Dollar für englische Drucke. In Deutschland einigen sich viele Sammler auf den Cardmarket-Preis-Trend in Euro, nicht auf den günstigsten „ab“-Preis. US- und Europapreise können auseinanderliegen, weil Angebot, Versand und Steuern verschieden sind.

Wo kann man Pokémon-Karten tauschen?

Am sichersten tauschst du von Angesicht zu Angesicht: im Kartenladen, am Liga- oder Turnierabend und auf Sammler- und Tauschbörsen. Online wird viel über Discord-Server und Facebook-Gruppen getauscht. Dort solltest du auf Referenzen achten, mit Sendungsverfolgung verschicken und die Karten vor dem Versand fotografieren.

Funktioniert der Rechner auch mit deutschen oder japanischen Karten?

Der Rechner kennt englische Karten und rechnet mit ihrem US-Marktpreis in US-Dollar. Für deutsche oder japanische Drucke ist dieser Preis nur ein Anhaltspunkt. Deutsche und englische Karten teilen sich auf Cardmarket eine Produktseite, dort filterst du die Angebote nach Sprache. Japanische Karten haben auf Cardmarket eigene Produktseiten. Deutsche Pokémon-Namen versteht die Suche trotzdem: Tippst du „Glurak“ ein, bekommst du die englischen Charizard-Karten.

Berücksichtigt der Rechner gegradete Karten?

Nein. Der Rechner zeigt pro Karte einen Marktpreis und keinen eigenen Preis für PSA 10 oder andere Slabs. Eine gegradete Karte kann ein Vielfaches der ungegradeten wert sein. Für Slabs vereinbart ihr am besten einen eigenen Preis, zum Beispiel anhand verkaufter Artikel auf eBay, und rechnet ihn selbst dazu.

Kostet der Tauschrechner etwas?

Nein. Der Tauschrechner ist kostenlos und braucht keine Anmeldung. Die Ripdex-App ist ebenfalls kostenlos: kein Scan-Limit, keine Paywall, kein Konto, und auch der Batch-Scan kostet nichts.

Weitere Tools und Ratgeber

Quellen

Die Marktangaben auf dieser Seite (Cardmarket, Zustände, Sprachen, Ankauf) haben wir im September 2026 geprüft. Die Preise im Rechner sind TCGplayer-Marktdaten, täglich aktualisiert.