Pokémon-Karten-Scanner-App 2026: 6 Apps im Test
Ratgeber · Veröffentlicht am 18. Juli 2026 · Aktualisiert am 19. September 2026 · 14 Min. Lesezeit · von Sándor
Ripdex ist 2026 für die meisten Sammler die beste Pokémon-Karten-Scanner-App: Im Genauigkeitstest vom Juli 2026 hat sie 98,1 % der Karten beim ersten Scan erkannt, sie scannt ganze Ordnerseiten ohne Antippen, kennt englische und japanische Karten und zeigt aktuelle Marktpreise, gratis und ohne Scan-Limit. Welche App die richtige ist, hängt trotzdem davon ab, was du vorhast. Deshalb stellen wir hier sechs Apps vor, die sich lohnen: was jede am besten kann und wo sie schwächelt, jeweils mit Screenshots.
Gleich vorweg: Wir entwickeln Ripdex selbst und sind deshalb befangen. Genau darum steht in der Tabelle unten die App-Store-Bewertung jeder App, und jeder Eintrag nennt, wo ein Konkurrent besser ist als wir.
Wichtig für Sammler in Deutschland: Ripdex zeigt TCGplayer-Marktpreise vom US-Markt in US-Dollar. Das gilt für englische Drucke und genauso für japanische, auch dort siehst du den US-Marktpreis (USD) und keinen Preis aus japanischen Shops. Für deutsche Karten ist Cardmarket die bessere Referenz, denn dort filterst du die Angebote nach Sprache. Welche App Cardmarket-Preise zeigt und wie es um deutsche Drucke steht, erfährst du im Abschnitt Cardmarket-Preise und deutsche Karten.
Die sechs besten Pokémon-Scanner-Apps im Überblick
| App | Am besten für | Bewertung im US-App-Store | Preis | Plattformen | |
|---|---|---|---|---|---|
| 1. Ripdex | Beste Wahl insgesamt | 4,8★ | Gratis | iPhone · Android | |
| 2. Collectr | Portfolio-Tracking | 4,9★ | Gratis-Version, Abos | iPhone · Android | |
| 3. Dex | Bestes Design | 4,8★ | Gratis-Version, Abo Dex+ | iPhone · Android | |
| 4. TCGplayer | Kaufen und Verkaufen (USA) | 4,1★ | Gratis | iPhone · Android | |
| 5. Rare Candy | Gratis-Allrounder | 4,7★ | Gratis | iPhone · Android | |
| 6. Pokellector | Sets vervollständigen | 4,7★ | Gratis | iPhone · Android |
1. Ripdex: die beste Wahl insgesamt



Ripdex landet auf Platz 1, weil die App den langsamsten Teil aller anderen Scanner abschafft: Karte für Karte scannen und jedes Mal bestätigen. Halt die Kamera über eine volle Ordnerseite, und Ripdex erkennt eine Karte nach der anderen, ohne dass du etwas antippen musst. Der Gesamtwert läuft dabei mit. Ein paar hundert Karten zu erfassen kostet dich so keinen Abend mehr, sondern eine Kaffeepause.
Der zweite Pluspunkt ist die Abdeckung: Der Katalog umfasst über 47.000 Karten aus allen internationalen und japanischen Erweiterungen, die Preise kommen aus aktuellen TCGplayer-Marktdaten, und jede gescannte Karte führt zu einer eigenen Preisseite mit 90-Tage-Verlauf. Du brauchst kein Konto, es gibt keine Paywall und kein Scan-Limit.
Darum ist sie dabei:
- Batch-Scan: ganze Ordnerseiten ohne Antippen, mit laufendem Gesamtwert
- Kompletter englischer und japanischer Katalog (über 47.000 Karten)
- Aktuelle TCGplayer-Preise und 90 Tage Preisverlauf für jede Karte
- Komplett kostenlos, kein Konto nötig
Gut zu wissen: Ripdex ist auf Pokémon spezialisiert. Wer auch Sportkarten oder andere Spiele sammelt, braucht dafür eine zweite App. Und die Preise sind TCGplayer-Marktpreise vom US-Markt in US-Dollar; für deutsche Drucke ist Cardmarket die bessere Referenz.
2. Collectr: am besten für Portfolio-Tracking



Collectr behandelt deine Sammlung wie ein Anlage-Portfolio: Gesamtwert, Gewinne über die Zeit und Verlaufsdiagramme, für Pokémon und andere Kartenspiele. Lautet deine wichtigste Frage „Was ist meine ganze Sammlung diesen Monat wert, verglichen mit dem letzten?“, dann ist Collectr genau für diese Frage gebaut.
Der Haken ist die Gratis-Version: Sie begrenzt, wie viel du scannen kannst, bevor ein Abo fällig wird. Bei großen Ordnern fällt das ins Gewicht, bei einer kleinen Sammlung teurer Karten selten.
Darum ist sie dabei:
- Wertentwicklung im Portfolio-Stil mit Verlaufsdiagrammen
- Deckt viele Sammelkartenspiele und Sportkarten ab, nicht nur Pokémon
- Ausgereifte Sammlungsverwaltung
Gut zu wissen: Die Gratis-Scans sind begrenzt, eine große Sammlung zu erfassen kostet also Geld. Auf Deutsch gibt es die App nicht.
3. Dex: das beste Design



Dex ist die App für alle, denen Design wichtig ist: eine schnelle, aufgeräumte Oberfläche zum Scannen und Merken von Karten aus internationalen, japanischen und chinesischen Sets. Die Preise kommen laut Dex von TCGplayer, Cardmarket, CardTrader und eBay, umgerechnet in deine Währung. Damit ist Dex die einzige App in diesem Vergleich, die Cardmarket ausdrücklich als Preisquelle nennt.
Karten, Erweiterungen und alle Marktplätze sind laut Dex inzwischen auch ohne Abo verfügbar. Den Kamera-Scanner gibt es aber nur mit Dex+, und für eine Scanner-App ist das der wichtigste Punkt: Gratis bekommst du eine sehr schöne Kartendatenbank, scannen kannst du erst mit Abo. Dann lässt sich laut Dex auch ein ganzer Stapel direkt in die Sammlung scannen.
Darum ist sie dabei:
- Die aufgeräumteste, schnellste Oberfläche in dieser Kategorie
- Internationale, japanische und chinesische Erweiterungen
- Preise von mehreren Marktplätzen, Cardmarket inklusive, auch ohne Abo
Gut zu wissen: Der Kamera-Scanner gehört zum Abo Dex+.
4. TCGplayer: am besten zum Kaufen und Verkaufen in den USA



Der Scanner der TCGplayer-App ist dafür da, den TCGplayer-Marktplatz zu füttern, und in dieser Rolle schlägt ihn keiner: Karte scannen, echte Angebote sehen und im selben Ablauf kaufen oder selbst einstellen. Wer in den USA regelmäßig verkauft, hat diese App ohnehin installiert, egal was er sonst nutzt.
Für Sammler in Deutschland gibt es eine Einschränkung. TCGplayer beschreibt sich selbst als US-Marktplatz, und alle Preise stehen in US-Dollar. Über TCGplayer Direct verschickt TCGplayer ausgewählte Einzelkarten selbst ins Ausland, aber nur nach Kanada, Großbritannien und Japan. Von hier aus kaufst du bei Händlern, die selbst international versenden, oder über einen Paketweiterleiter.
Zum Verwalten einer Sammlung taugt die App weniger. Der Scanner ist darauf getrimmt, eine Produktseite zu finden, nicht einen Ordner zu erfassen. Viele Sammler kombinieren ihn deshalb mit einer eigenen Scanner-App und nutzen TCGplayer nur für Käufe und Verkäufe.
Darum ist sie dabei:
- Direkter Draht zum größten Kartenmarktplatz der USA
- Vom Scan direkt zum eigenen Angebot, praktisch für Verkäufer
- Gratis
Gut zu wissen: Gebaut für Käufe und Verkäufe auf dem US-Marktplatz, mit Preisen nur in US-Dollar. Eine Sammlung zu erfassen ist nicht ihre Stärke, und auf Deutsch gibt es die App nicht.
5. Rare Candy: der Gratis-Allrounder



Rare Candy tritt als kostenloses Komplettpaket an: scannen, Sammlung verwalten und Preise prüfen, ohne Paywall. Das macht die App leicht zu empfehlen, denn Ausprobieren kostet nichts. Laut Store-Beschreibung unterstützt der Scanner englische und japanische Pokémon-Sets.
Die Nutzerbewertungen sind gespalten: Die einen lieben den Preis, die anderen berichten von Fehlerkennungen bei kniffligen Karten. Teste die App deshalb mit deinem eigenen Ordner, bevor du ihr die ganze Sammlung anvertraust.
Darum ist sie dabei:
- Scannen, Sammlung und Preise ohne Paywall
- Schneller Einstieg
Gut zu wissen: Bei kniffligen Varianten kann die Erkennung danebenliegen, prüf Scans älterer oder ungewöhnlicher Karten also nach. Auf Deutsch gibt es die App nicht.
6. Pokellector: am besten zum Vervollständigen von Sets



Pokellector stammt aus der Zeit vor den Scanner-Apps, und genau das macht den Reiz der App aus: Im Kern ist sie eine Set-Checkliste. Langjährige Sammler haken damit Karte für Karte über hunderte Sets ab, mit Wunschlisten und einer Set-Übersicht, die sich anfühlt wie ein gut sortiertes Register zum Sammelordner. Die Datenbank umfasst englische und japanische Sets.
Wenn dir das Scan-Tempo am wichtigsten ist, wirkt sie altmodisch. Als Begleiter zum Vervollständigen von Sets neben einem modernen Scanner hat sie sich ihren festen Platz verdient.
Darum ist sie dabei:
- Set-Fortschritt im Checklisten-Stil
- Wunschlisten und eine gründliche Set-Übersicht
- Gratis
Gut zu wissen: Scannen steht hier nicht im Mittelpunkt; für schnelles Erfassen kombinierst du sie mit einer Scanner-App.
Cardmarket-Preise und deutsche Karten: Was die Apps können
Von den sechs Apps nennt nur Dex Cardmarket ausdrücklich als Preisquelle. Ripdex und TCGplayer zeigen US-Marktpreise in US-Dollar, Pokellector auf seiner Website ebenfalls. Deutsche Drucke nennt keine der sechs Apps in ihrer Store-Beschreibung. Für deutsche Karten bleibt Cardmarket deshalb die Preisreferenz.
| App | Preisquelle laut Anbieter | Kartensprachen laut Anbieter | Deutsche Drucke | App auf Deutsch |
|---|---|---|---|---|
| Ripdex | TCGplayer-Marktpreise vom US-Markt, in US-Dollar | Englisch und Japanisch | Nicht als eigene Drucke im Katalog | Ja |
| Collectr | In der Store-Beschreibung nicht genannt; Sammlungswert in jeder Währung | Keine klare Angabe | Nicht genannt | Nein |
| Dex | TCGplayer, Cardmarket, CardTrader und eBay, umgerechnet in deine Währung | International (Englisch), Japanisch, vereinfachtes Chinesisch | Nicht genannt | Ja |
| TCGplayer | Eigener US-Marktplatz, alle Preise in US-Dollar | Alle Karten auf dem TCGplayer-Marktplatz | Nicht genannt | Nein |
| Rare Candy | In der Store-Beschreibung nicht genannt | Englisch und Japanisch | Nicht genannt | Nein |
| Pokellector | Preise „aus dem Netz“; auf pokellector.com von TCGplayer und eBay, in US-Dollar | Englisch und Japanisch (Checkliste) | Nicht genannt | Ja |
Stand: September 2026. Die Angaben stammen aus den Store-Einträgen und von den Websites der Anbieter, nicht aus eigenen Tests. „App auf Deutsch“ heißt: Der deutsche App Store führt Deutsch als Sprache der App.
Die Sprache ist beim Kartenpreis kein Detail. PokiTrio zählt sie zu den sieben Merkmalen, die übereinstimmen müssen, bevor ein Preisvergleich überhaupt Sinn ergibt, neben Set, Kartennummer, Edition, Druckvariante, Holo-Status und Zustand. Eine App, die nur englische Drucke kennt, ordnet eine deutsche Karte bestenfalls der englischen Ausgabe zu und zeigt deren Preis.
Auf Cardmarket gehören deutsche und englische Drucke zu einer Produktseite, und jeder Verkäufer gibt bei seinem Angebot die Sprache an. Mit dem Sprachfilter siehst du also gezielt, was deutsche Drucke in Euro kosten. Japanische Karten stehen dort auf eigenen Produktseiten.
Unser Vorschlag: Englische und japanische Karten erfasst du mit Ripdex und siehst dabei ihren US-Marktpreis, deutsche Karten prüfst du auf Cardmarket. Wie du den Wert einer einzelnen Karte einordnest, zeigt der Kartenwert-Rechner.
So haben wir getestet und verglichen
In dieses Ranking sind zwei Arten von Belegen eingeflossen. Erstens unsere eigene Genauigkeitsmessung: Im Juli 2026 haben wir den Ripdex-Scanner über den ganzen Katalog getestet und beim ersten Scan eine Trefferquote von 98,1 % gemessen. Zweitens öffentlich überprüfbare Daten: Jede Bewertung in der Tabelle oben stammt aus dem Live-Eintrag der App im US-App-Store und wurde zuletzt am 19. September 2026 abgerufen. Alle sechs Apps haben wir am 19. September 2026 auch bei Google Play gefunden, das Ranking gilt also für Android genauso wie fürs iPhone.
Im deutschen App Store sehen die Bewertungen teils anders aus, denn dort bewerten andere Nutzer. Erhältlich sind dort alle sechs Apps, und alle sind gratis zu laden (Stand: September 2026).
Über die Zahlen hinaus haben wir jeden Pokémon-TCG-Scanner in dieser Liste danach beurteilt, was zählt, wenn der Reiz des Neuen verflogen ist: wie schnell er durch einen echten Ordner kommt, wie viel vom Katalog er erkennt (bei japanischen und Vintage-Karten geben die meisten Scanner stillschweigend auf), woher seine Preisdaten stammen und was die Gratis-Version wirklich kann, wenn die Probezeit vorbei ist. Das Ranking zeigt das beste Werkzeug, um eine Pokémon-Sammlung zu erfassen. Die Labels unter „Am besten für“ zeigen dir eine andere App, wenn du etwas anderes vorhast, etwa auf einem Marktplatz verkaufen oder den Wert deines Portfolios verfolgen.
Für diese deutsche Fassung haben wir zusätzlich nachgeschlagen, woher jede App ihre Preise nimmt, welche Kartensprachen sie nennt und ob es sie auf Deutsch gibt. Wie wir die Trefferquote von Ripdex gemessen haben, steht im Artikel zur Scanner-Genauigkeit.
Welche Pokémon-Karten-Scanner-App passt zu dir?
Welcher Scanner der beste ist, hängt davon ab, was du vorhast. Hier die kurze Antwort für die sieben häufigsten Fälle, mit denselben sechs Apps wie oben.
Welche App eignet sich am besten für eine große Pokémon-Sammlung?
Ripdex ist die beste App, um eine große Pokémon-Sammlung zu scannen: Der Batch-Scan liest eine Karte nach der anderen, ohne dass du tippen musst, und rechnet den Gesamtwert mit, während du die Ordnerseiten umblätterst. Die App kennt über 47.000 englische und japanische Karten und hat in unserem Test vom Juli 2026 98,1 % davon beim ersten Scan erkannt. Wie du Karten scannst, ohne sie aus Hülle oder Ordner zu nehmen, erklärt unser Ratgeber zum Scannen in Hüllen und Ordnern.
Gibt es eine kostenlose Pokémon-Karten-Scanner-App?
Ja: Ripdex ist die beste kostenlose Pokémon-Karten-Scanner-App. Einzel- und Batch-Scan mit aktuellen TCGplayer-Preisen sind gratis, ohne Scan-Limit, ohne Paywall und ohne Konto. Auch Rare Candy, die TCGplayer-App und Pokellector kannst du kostenlos nutzen. Collectr begrenzt die Gratis-Scans, bevor ein Abo fällig wird, und bei Dex gehört der Kamera-Scanner zum Abo Dex+.
Welche Scanner-App erkennt japanische Pokémon-Karten?
Ripdex und Dex führen japanische Sets ausdrücklich im Katalog, und Rare Candy nennt in seiner Store-Beschreibung ebenfalls englische und japanische Pokémon-Sets. Ripdex hat den kompletten japanischen Katalog neben dem englischen in seiner Datenbank mit über 47.000 Karten, Japan-exklusive Promos eingeschlossen; als Preis zeigt die App den US-Marktpreis (USD) von TCGplayer, keinen Preis aus japanischen Shops. Dex führt japanische und chinesische Drucke, scannen kannst du dort aber nur mit Dex+. Ein Scanner, der nur englische Karten kennt, ordnet eine japanische Karte ihrem englischen Gegenstück zu und zeigt damit den falschen Preis. Ob sich japanische Karten lohnen, klärt unser Artikel Sind japanische Pokémon-Karten mehr wert?
Welche App ist die beste zum Verkaufen von Pokémon-Karten?
Auf dem US-Markt ist die TCGplayer-App die beste Wahl zum Verkaufen: Ein Scan führt direkt zu echten Angeboten, und im selben Ablauf stellst du dein eigenes Exemplar ein. In Deutschland passt sie schlechter, denn TCGplayer ist ein US-Marktplatz mit Preisen in US-Dollar. Hier verkaufst du Einzelkarten eher über Cardmarket, eBay.de oder an einen Ankauf-Shop; die Wege im Vergleich zeigt unser Ratgeber Karten verkaufen. Bewährt hat sich: erst die Sammlung mit einer Scanner-App erfassen und bewerten, dann dort verkaufen, wo deine Käufer sind.
Mit welcher App verfolgst du den Wert deiner Sammlung?
Collectr ist die beste App, um den Wert einer Sammlung über die Zeit zu verfolgen. Sie zeigt den Gesamtwert, Gewinne und Verluste sowie Verlaufsdiagramme und deckt neben Pokémon auch andere Kartenspiele und Sportkarten ab. Laut Store-Beschreibung zeigt sie den Sammlungswert in jeder Währung, also auch in Euro. Die Gratis-Version begrenzt die Scans, für eine große Sammlung brauchst du meist ein Abo.
Welche App hilft beim Vervollständigen von Pokémon-Sets?
Pokellector ist die beste App, um Sets zu vervollständigen. Sie ist in erster Linie eine Checkliste: Du hakst Set für Set deine Karten ab, über hunderte Erweiterungen hinweg, und führst Wunschlisten für die Lücken. Aufs Scannen ist sie nicht ausgelegt, sie funktioniert deshalb am besten neben einer Scanner-App, die das Erfassen übernimmt.
Welche Pokémon-Karten-Scanner-App ist die beste für Android?
Alle sechs Apps aus diesem Ranking gibt es bei Google Play und im App Store, bestätigt am 19. September 2026. Ripdex für Android hat denselben Batch-Scan, denselben Katalog mit über 47.000 Karten und dieselben aktuellen TCGplayer-Preise wie die iPhone-Version. Die Bewertungen in der Tabelle oben stammen aus dem US-App-Store; bei Google Play fallen sie je nach App anders aus.
Häufige Fragen zu Pokémon-Karten-Scanner-Apps
Welche App ist die beste, um Pokémon-Karten zu scannen?
Ripdex ist 2026 insgesamt die beste Wahl: Die App scannt ganze Ordnerseiten ohne Antippen, kennt den kompletten englischen und japanischen Katalog (über 47.000 Karten), zeigt aktuelle TCGplayer-Preise mit 90 Tagen Verlauf und ist komplett kostenlos, ohne Scan-Limit. Für die Wertentwicklung im Portfolio-Stil ist Collectr die stärkste Alternative, und zum Kaufen und Verkaufen auf dem US-Marktplatz nimmst du die TCGplayer-App.
Gibt es eine kostenlose Pokémon-Karten-Scanner-App?
Ja. Ripdex, TCGplayer, Rare Candy und Pokellector sind kostenlos. Collectr begrenzt die Gratis-Scans, danach wird ein Abo fällig. Bei Dex sind Karten, Erweiterungen und Marktplatzpreise gratis, der Kamera-Scanner gehört aber zum Abo Dex+. Prüf die aktuellen Bedingungen jeder App, denn Preismodelle ändern sich.
Welche Pokémon-Scanner-App zeigt Cardmarket-Preise?
Von den sechs Apps in diesem Vergleich nennt nur Dex Cardmarket ausdrücklich als Preisquelle, neben TCGplayer, CardTrader und eBay, umgerechnet in deine Währung (Stand: September 2026). Die Marktplatzpreise sind bei Dex gratis, scannen kannst du dort aber nur mit Dex+. Ripdex zeigt TCGplayer-Marktpreise vom US-Markt in US-Dollar. Für deutsche Drucke schaust du am besten direkt auf Cardmarket.
Welche App erkennt deutsche Pokémon-Karten?
Keine der sechs Apps nennt in ihrer Store-Beschreibung deutsche Drucke (Stand: September 2026). Der Katalog von Ripdex umfasst englische und japanische Karten. Eine App, die nur englische Drucke kennt, ordnet eine deutsche Karte bestenfalls der englischen Ausgabe zu und zeigt deren Preis. Für deutsche Karten filterst du die Angebote auf Cardmarket nach Sprache.
Funktionieren Scanner-Apps mit japanischen Pokémon-Karten?
Nur manche. Ripdex deckt neben dem englischen auch den kompletten japanischen Katalog ab, kostenlos; als Preis siehst du auch hier den US-Marktpreis (USD) von TCGplayer. Dex führt japanische und chinesische Sets, der Scanner gehört dort aber zu Dex+. Rare Candy nennt in seiner Store-Beschreibung englische und japanische Pokémon-Sets. Viele andere Scanner kennen nur internationale (englische) Drucke.
Wie genau sind Pokémon-Karten-Scanner-Apps?
Gute Apps erkennen bei ordentlichem Licht in etwa einer Sekunde den exakten Druck (Set, Nummer, Variante). In unserem Test vom Juli 2026 hat Ripdex 98,1 % der Karten beim ersten Scan erkannt. Bei älteren Karten, fremdsprachigen Drucken und seltenen Varianten sinkt die Genauigkeit, und genau dort unterscheiden sich die Apps am stärksten. Teste jeden Scanner deshalb mit den kniffligsten Karten aus deinem eigenen Ordner, bevor du ihm die ganze Sammlung anvertraust.
Welche Pokémon-Karten-Scanner-App ist die beste für Android?
Alle sechs Apps aus diesem Ranking (Ripdex, Collectr, Dex, TCGplayer, Rare Candy und Pokellector) gibt es bei Google Play und im App Store. Ripdex für Android hat denselben Batch-Scan, denselben Katalog mit über 47.000 Karten und dieselben aktuellen TCGplayer-Preise wie die iPhone-App.
Kann eine App mehrere Pokémon-Karten auf einmal scannen?
Ja. Ripdex hat einen Batch-Scan, der eine Karte nach der anderen erkennt, ohne dass du dazwischen tippen musst, und dabei den Gesamtwert mitrechnet. Das passt zu Ordnerseiten und Kisten voller Bulk. Dex bietet laut eigener Website ebenfalls Stapel-Scans, allerdings nur mit Dex+.
Zeigen mir diese Apps, was meine Karte wert ist?
Ja, genau dafür sind sie da: Ein Scan bestimmt den exakten Druck und zeigt seinen aktuellen Marktpreis. Wichtiger als der Scan ist aber die Datenquelle. Viele Apps nutzen TCGplayer-Marktdaten, also US-Preise in US-Dollar; Dex bietet zusätzlich Cardmarket. Willst du eine Karte genauer ansehen, zeigt ihre Ripdex-Seite einen 90-Tage-Preisverlauf und das Set dazu (die Kartenseiten sind auf Englisch).
Quellen
- Ripdex im US-App-Store (Bewertung vom 19. September 2026)
- Collectr im US-App-Store (Bewertung vom 19. September 2026)
- Dex im US-App-Store (Bewertung vom 19. September 2026)
- TCGplayer im US-App-Store (Bewertung vom 19. September 2026)
- Rare Candy im US-App-Store (Bewertung vom 19. September 2026)
- Pokellector im US-App-Store (Bewertung vom 19. September 2026)
- Ripdex bei Google Play (Eintrag bestätigt am 19. September 2026)
- Collectr bei Google Play (Eintrag bestätigt am 19. September 2026)
- Dex bei Google Play (Eintrag bestätigt am 19. September 2026)
- TCGplayer bei Google Play (Eintrag bestätigt am 19. September 2026)
- Rare Candy bei Google Play (Eintrag bestätigt am 19. September 2026)
- Pokellector bei Google Play (Eintrag bestätigt am 19. September 2026)
- TCGplayer-Marktdaten (Preisquelle von Ripdex und einigen Konkurrenten)
- Cardmarket (Marktpreise in Europa)
Angaben für Deutschland (Preisquellen, Kartensprachen, App-Sprache, Dex+, TCGplayer), geprüft im September 2026:
- Dex: offizielle Website: Preisquellen (TCGplayer, Cardmarket, CardTrader, eBay), unterstützte Erweiterungen, Vergleich Gratis-Version und Dex+ mit Kamera-Scanner
- Dex im deutschen App Store: Sprachen der App, Versionshinweis „Every Marketplace, Free“
- Collectr im deutschen App Store: Unbegrenztes Scannen nur per In-App-Kauf, Sammlungswert in jeder Währung, Sprachen der App (ohne Deutsch)
- Rare Candy im deutschen App Store: Englische und japanische Pokémon-Sets, Sprachen der App (nur Englisch)
- Pokellector im deutschen App Store: Datenbank mit englischen und japanischen Sets, Sprachen der App
- Pokellector: Kartenseite Glurak (Charizard) aus dem Base Set: Preise von TCGplayer und eBay in US-Dollar
- TCGplayer im deutschen App Store: Sprachen der App (nur Englisch)
- Ripdex im deutschen App Store: Sprachen der App
- TCGplayer-Hilfe: How to Buy Internationally on TCGplayer (englisch): US-Marktplatz, Zahlung in US-Dollar, Versand über TCGplayer Direct ins Ausland nur nach Kanada, Großbritannien und Japan
- Cardmarket-Hilfe: Pokémon-Karten finden und anbieten: Sprache als Merkmal jedes Angebots, japanische Karten auf eigenen Produktseiten
- PokiTrio: Cardmarket oder Last Sold, woran du dich orientieren solltest: Sprache als eines von sieben Merkmalen für einen fairen Preisvergleich
Du willst den Batch-Scan sehen, bevor du etwas installierst? Auf der Seite Kartenscanner siehst du, wie er funktioniert, und jede Karte, die er erkennt, führt zu einer Live-Preisseite auf dieser Website (die Kartenseiten sind auf Englisch).
